Chile: Das Land der Kontraste

Chile ist das längste Land der Welt, was sich beim Entdecken des Gebiets unschwer erkennen lässt. Es ist das Land der Kontraste, denn Klimazonen und Naturlandschaften könnten im ganz Chile kaum unterschiedlicher sein. Der Norden Chiles trumpft mit der trockensten Wüste der Welt, die sich eindrucksvoll über das Land erstreckt, im Zentrum Chiles warten UNESCO-Kulturerbe bei mediterranen Temperaturen, Pucón mit seinen schönen Seen und dem beeindruckenden Vulkan Villarrica bis man im Süden schließlich auf das berühmte Patagonien mit glitzernden Gletschern, hohen Bergen und goldenen Steppen im Nationalpark Torres del Paine trifft. Das „langgestreckte Land“ hat so einiges zu bieten und lässt die Herzen von Naturfreunden mit seinen vielfältigen Landschaften höherschlagen.

Über das Land

Chile dehnt sich von Norden bis Süden über 4.200 Kilometer aus, die breiteste West-Ost-Ausdehnung ist dagegen gerade mal 250km. Es bildet die Südwestküste des südamerikanischen Kontinents und grenzt an Argentinien und Bolivien, auch mit Peru, dem Land der Inkas, teilt sich Chile eine Grenze. Wer nach Chile reisen möchte, sollte entweder viel Zeit mitbringen, oder sich auf eine Region des Landes konzentrieren. Das Land hat von Norden bis Süden viel zu bieten, alle Regionen sind absolut eine Reise wert und versprechen einmalige Eindrücke. Die Anreise aus Europa ist nicht zu unterschätzen, dank der vielen verfügbaren Verbindungen aber kein Problem. Die nationale Fluggesellschaft LAN bietet tägliche Verbindungen aus Europa zu den großen Städten Chiles an. Da es in Chile große Distanzen zu bewältigen gilt, werden innerhalb des Landes tägliche Flüge an verschiedene Ecken angeboten, sodass jeder an sein Ziel kommt. Die Hauptstadt ist Santiago de Chile, hier befindet sich der größte Flughafen und internationales Drehkreuz des Landes.

Zentralchile – Kultur, Strand und Wein


Photo by Roberto Araya Barckhahn, CC BY-SA 3.0

Das Zentrum des Landes spricht alle Sinne an. Im Herzen Chiles lässt sich die sagenhafte Hauptstadt erkunden, die mit einem immensen Kulturangebot und leckerer lokaler Cuisine auffährt. Die Hafenstadt Valparaíso und der Badeort Viña Del Mar gehören zu den beliebtesten Orten, die am pazifischen Ozean mit einem relaxten Ambiente bei mediterranen Temperaturen zum Verweilen einladen. Die Täler, die hier zwischen den Anden und dem pazifischen Ozean liegen, versprechen eindrucksvolle Ausblicke auf die Berge und umliegende Natur. Das San Antonio Valley liegt in unmittelbarer Nähe zum beliebten Touristenbadeort Viña Del Mar oberhalb von Valparaíso und beeindruckt mit seinen weitläufigen, saftig grünen Weingütern. Hier lässt sich der deliziöse chilenische Wein bei angenehmen Temperaturen und sagenhaften Ausblicken genießen.

Der Süden – Seen, Vulkane und Gletscher


Photo by Lhormazabal, CC BY-SA 3.0

Die Seenstadt Pucón liegt südlich von Santiago und verspricht inmitten des Seengebiets des Landes ein wahrlich alpines Feeling. Hier kommt jeder, der sich gerne den actionreichen Aktivitäten widmet voll auf seine Kosten: Skifahren, Wildwasserrafting, Kajaken, Trekking und viele weitere Outdoor-Sportarten werden hier geboten. Pucón gehört sowohl bei Chilenen als auch bei internationalen Reisenden zu den beliebtesten Regionen des Landes, die ganzjährig verschiedenste Aktivitäten verspricht. Im Winter warten auf dem Villarrica Vulkan sagenhafte Skipisten, im Sommer lockt der gigantische Villarrica See mit seinen warmen aber erfrischenden Wassertemperaturen.

Ganz im Süden von Chile wartet das eindrucksvolle Gebiet Patagonien. Es handelt sich um die südlichste Landmasse Amerikas, bzw. der Welt, wenn man die Antarktis nicht zählt. Das Reiseziel des Gebiets ist ohne Frage der legendäre Nationalpark Torres del Paine. Die massiven Granitsäulen ragen aus der Steppe Patagoniens hervor und dominieren die Landschaft des chilenischen Südens. Der Nationalpark gehört bereits seit 1978 zum UNESCO-Welterbe und verspricht auf über 1.800 Quadratkilometern azurblaue Seen, grüne Wälder, tosende Flüsse und den gigantischen, blau leuchtenden Gletscher.

Der Norden – Wüste und Andenhochland

Photo by Luca Galuzzi, CC BY-SA 2.5

Chile ist das Land der Gegensätze und Kontraste. Während im Süden die Gletscher blau in der Sonne glitzern, wartet im Norden des Landes die trockenste Wüste der Welt, die Atacamawüste. Sie eignet sich hervorragend zum Wandern und Trekken und verspricht sagenhafte Ausblicke und den schönsten Sonnenuntergang, den man sich vorstellen kann. Endlose Sanddünen, Kakteenhügel und Gestein wo das Auge hinreicht, Küstenberge zum Westen, wo die meisten Orte des Gebiets liegen und ein ansteigendes Plateau zum Osten, mit Salzseen und einem Rahmen an schneebedeckten Vulkanen. Die Oase San Pedro de Atacama beeindruckt mit ihren Salzseen, den vielen Flamingos und dampfenden Geysiren. Das Andenhochland im Norden Chiles beeindruckt direkt an der Seite der Wüste mit gezuckerten Vulkanen, Lagunen und einer vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt. Zwischen den Ost- und Westanden liegt die gigantische Altiplano-Hochebene, die zwar mit rauen Witterungen aber atemberaubenden Landschaften beeindruckt und Wanderherzen höherschlagen lässt.

Das langgestreckte Land Chile schafft es, auf ganzer Linie zu beeindrucken. So vielfältig wie Chile ist kaum ein anderes Land. Hier treffen Gegensätze und Kontraste aufeinander und versprechen sagenhafte Erlebnisse und Eindrücke. Wüsten, Berge, Gletscher, Vulkane, Küstengebiete, eine einzigartige Kultur und vieles mehr treffen hier aufeinander und versetzen jeden Aktivurlauber ins Staunen.

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Gewinnspiel: Outdoor Shop CAMPZ

Weihnachtsgeschenkideen

Skitouren in Sibirien am Baikalsee