Ausrüstungstrends und die ewige Gewichtsfrage


Die 20. Outdoormesse in Friedrichshafen ging vergangenes Wochenende über die Bühne. Sie zählte 21.465 Fachbesucher aus 93 Ländern und präsentierte vier Tage lang die wichtigsten Neuheiten und Innovationen der Branche. Der Trend geht auch hier in Richtung High-tech, sowie Funktionalität gepaart mit Design. Längst vorbei sind die Zeiten, in denen die Wollsocken gekratzt, die Schuhe die Füße zu Hackfleisch verarbeitet haben, oder das nasse Bauwollhemd tonnenschwer am Wanderer hing, der sich müde auf seinem Haselnussstock abgestützt hat. Okay, DIESE Zeiten sind wirklich schon lange vorbei, aber wer nun denkt, dass im Outdoor-Sektor schon jetzt die besten Produkte, dies es jemals gab, am Markt sind, der wurde auf der 20. OutDoor eines Besseren belehrt.

Einmal mehr drehte sich bei den Neuerungen alles ums Gewicht. Von Schuhen über Rucksäcke und Seile bis zum Zelt galt: inn ist, was leicht und dabei natürlich auch noch robust ist und seine Funktionalität erfüllt. Technische Bergschuhe um 1.350g/Paar von La Sportiva, das leichteste Doppelseil von Beal um 36g/Meter bei einem Durchmesser von 7.3 mm oder das ultraleichte Ein-Personen-Zelt von Nordisk mit gerade mal 770 Gramm, sind nur eine der vielen Neuheiten im Sektor der Ultraleicht-Liga.


Zugegeben, Gewicht ist nicht alles. Ultraleicht-Produkte machen oft Abstriche bei der Robustheit des Materials oder den hilfreichen Details und Kleinigkeiten, wie zum Beispiel extra Taschen oder Schnallen bei Rucksäcken. Aber wer, der nicht schon mal zwei Wochen ein Zelt am Buckel hatte, fängt bei einem 770 Gramm leichten Zelt nicht zum Träumen an? 
Was ist denn nun wichtiger? Das Gewicht? Das Material? Das durch ein Ultraleicht-Produkt gewonnene Gewicht, das man wieder durch etwas anderes kompensieren kann? Hat außerdem nicht jeder von uns bei den Ausrüstungsgegenständen treue Begleiter, auf die man nicht verzichten würde auch, wenn es bereits leichteres und besseres Material gibt?

Was sind eure persönlichen Lieblingsstücke, die bei keiner Tour fehlen dürfen?
Gibt es die noch, oder geht ihr so schnell mit den Neuerungen mit, wie es die Branche vormacht?

Schreibt uns doch einfach einen kurzen Kommentar mit euren Erfahrungen und
euren unverzichtbaren Lieblingsstücken on Tour.


(Quelle Produktdaten: Messe Friedrichhafen)





Kommentare

JeeperMTJ hat gesagt…
Auf Zelttour immer dabei: Mein Vaude Hogan UL Zelt. Es wiegt knapp doppelt soviel wie das neue Norddisk. Aber das ist immer noch leicht. Dazu eine Exped Synmat UL mit knapp 400gr.
Anonym hat gesagt…
Datzi
Ich habe nie ein Zelt in Verwendung. Es stellt sich hier eigentlich nicht die Frage nur wegen dem Gewicht. Ein wichtiger Punkt ist wo man die Nacht verbringt.
Meine Nächte verbringe ich fast zu 100% auf dem Gipfel.
Habe noch kein Zelt gefunden das man oben am Gipfel aufstellen kann!
zb. Watzman meine letzte Tour der Hundstein.
Hier ist es nur möglich mit einem Biwaksack zu nächtigen, und dieser har ca. 500gramm.
2Kg für eine Nacht in den Bergen, und man ist optimal gerüstet für jedes Abenteuer!
Roman

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