Auf warmen Sohlen durch den Winter

Obwohl die hohen Temperaturen den Winter kurz in die Pause geschickt haben, kehrt er am Wochenende wieder zurück und sorgt für Frost und Schneefall. Heute haben wir für euch wieder ein Thema rund um die Ausrüstung beim Tourengehen. Es geht um unsere Füße und die werden – nicht nur bei Frauen – meistens als erstes kalt. Besonders beim Skitourengehen oder Schneeschuhwandern muss der Körper mit unterschiedlichen Temperaturen zurechtkommen. Denn im Stopp and Go Rhythmus wechseln sich anstrengende Phasen mit Ruhepausen ab, in denen man steht, trinkt, die Lage beurteilt, die Karte kontrolliert oder die Aussicht genießt. Wir geben Euch Tipps, mit welchen Hilfsmitteln man schummeln kann, um auf Touren immer schön im Warmen zu stehen.

Chili gegen kalte Füße?

Pimp my Schuh:
Ein Thermofußbett aus Schaffell ist wohlig warm und speichert die Körperwärme. Nachteil: Wenn es abgetreten ist, verliert es die Wärmeleistung.

Besser hingegen sind Wärmesohlen, die bis zu acht Stunden warmhalten. Nachteil hier: Sie sind nur einmal verwendbar und wie bei allen Einlagen besteht die Gefahr, dass der Schuh dadurch enger wird und nicht mehr optimal passt.

Beheizbare Einlegesohlen sind der Turbo unter den Hilfsmitteln. Die Sohle hat ein eingearbeitetes Heizelement, das mittels Kabel und Regler stufenweise bedient werden kann. Doch genau im Detail liegt der Nachteil: Das Kabel kann im Schuh eine gefährliche Druckstelle sein.

Omas Hausrezepte:
Chili in den Socken soll angeblich hervorragend bei kalten Füßen helfen. Achtung bei richtig scharfer Munition, denn die kann sogar für Löcher in den Socken sorgen!
Gleiches soll angeblich auch mit Zimt funktionieren. Zimteinlagen wirken schweißabsorbierend, durchblutungsfördernd und riechen auch recht angenehm.
  
Wärme von innen:
Einige Lebensmittel haben die Eigenschaft den Körper auch von innen zu wärmen wie zum Beispiel: Ingwer, Pfeffer, Chili, Zimt oder Granatapfel. Die nächste Jause am Berg wird also Chilibrot mit Ingwertee sein, oder?

Wärmecremen:
Eine durchblutungsfördernde Creme mit Ingwerextrakt, die man vor der Tour einmassiert, wärmt die betroffene Region und sorgt für ein angenehmes Wärmegefühl.
  
Wie empfindlich man an den Füßen ist und welches Hilfsmittel am Besten geeignet ist, muss jeder selbst herausfinden. Es gibt auf jeden Fall genügend Möglichkeiten um kalte Füße zu vermeiden und um eine angenehme Tour durch den Schnee genießen zu können.
Nach der Tour gibt es natürlich nichts Schöneres als ein heißes Fußbad, dazu vielleicht eine Tasse heiße Schokolade und einen entspannten Abend vor dem Kaminfeuer ;)

P.S.: wir werden das mit dem Chili am Wochenende testen und uns mit oder ohne Loch im Socken aber mit unseren Erfahrungen zurückmelden.

Euer Alpintouren-Team 

Die passende Tour findet Ihr auf alpintouren.com


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