Dienstag, 30. Juni 2015

Worauf beim Wandern und Bergsteigen zu achten ist, zeigt die Bergschule in den Alpen

© Andreas Koller

Wandern und Bergsteigen sind zwei herrliche Sport- und Freizeitaktivitäten, man ist in der freien Natur, fordert den Körper und steigert damit die Fitness und auch den Geist. Doch auch Bergsteigen muss erlernt werden und das tut man am besten, indem man auf Berge steigt. Bevor man eine Tour beginnt, sollte man diese jedoch genauestens planen und vorbereiten. Wer erst am Anfang seiner Wander- oder Bergsteigerkarriere steht, der sollte klein beginnen und sich langsam steigern. Dabei wird ein Prozess durchlaufen, der beim talnahen Wandern beginnt und immer weiter in höheres, felsiges und ausgesetztes Gelände führt. Schrittweise sollten die Touren gesteigert werden und auch eine Bergschule in den Alpen zahlt sich für jeden sportlich interessierten Bergsteiger aus. So werden zum Beispiel via Sportscheck geführte Bergtouren, Klettersteigkurse für Einstiger und Fortgeschrittene und auch Eiskurse angeboten.

Höhenmeter, technische Anforderungen und Meereshöhe beachten


Bei Bergtouren gibt es drei Schwierigkeiten, die beachtet werden müssen. Erstens sind es die Höhenmeter, die überwunden werden müssen. Danach kommen noch die technischen Anforderungen, welche bei der Tour auf den Bergsteiger oder Kletterer zukommen und drittens die Meereshöhe. Je höher der Berg, umso dünner die Luft und umso schwieriger wird das Klettern für den Körper. Die drei Anforderungen sollten Tour für Tour gesteigert werden, wichtig ist, sich jedoch nicht zu überfordern. 600 Höhenmeter zwischen 1.000 und 2.000 Metern Seehöhe sind wesentlich einfacher zu überwinden als 600 Höhenmeter zwischen 3.000 und 4.000 Metern.

Schwierigkeitsgrad und Wetter erkennen


Zu Beginn der Bergsteigerkarriere hat man natürlich keine Ahnung, was den Schwierigkeitsgrad der Touren betrifft, daher sollte man im Internet nachlesen, was erfahrene Bergsteiger zur Tour schreiben. Da jedoch auch hier die Meinungen auseinandergehen, ist es sinnvoll, sich in einer Bergschule in den Alpen dahingehend ausbilden zu lassen. So kann man Schwierigkeitsgrade besser einstufen und auch die Wettervorhersage besser lesen, denn das Wetter ist in den Bergen von sehr großer Bedeutung. Vor allem im Sommer ist das Wetter oft trügerisch, da es am Nachmittag häufig zu Wärmegewittern kommen kann. Ein Blitzschlag auf einem Gipfel könnte tödlich sein. Auf höheren Bergen kann auch im Sommer Schnee fallen, auch darauf sollte man gerüstet sein. Generell kann im Frühsommer über 2.000 Meter noch Altschnee liegen, vor allem in Geländeeinschnitten und Nordseiten. In diesem Fall sind erhöhte Aufmerksamkeit und gutes Schuhwerk sehr wichtig. Die Bergschule in den Alpen zeigt nicht nur die Gefahren auf, sondern zeigt auch das richtige Verhalten in den verschiedensten Situationen.

Mittwoch, 24. Juni 2015

Salzkammergut: Hohe Schrott – Rundtour von Bad Ischl

Lange und über weite Strecken durch Wald verlaufende Rundwanderung, die jedoch auf der Hochfläche und im Kammbereich landschaftlich sehr reizvoll ist.

Ausgangspunkt ist Bad Ischl, von dort ins Rettenbachtal bis zum Ortsteil Hinterstein.

Vom Parkplatz auf dem Weg Nr. 220/210 Hohe Schrott / Mitteralm / Hinteralm, dann im Wald über eine Rechtskehre aufwärts bis zu einem Schranken.



Kurz darauf rechts abzweigen und beim nächsten Wegweiser links ab. Der weitere Aufstieg erfolgt parallel zu einem Graben. Man passiert die Halbweghütte, allmählich wird das Gelände flacher und zunehmend durch Windwurfflächen geprägt. Teils auf Forstwegen erreicht man schließlich nach längerer nur mäßig ansteigender Wanderung die idyllisch gelegenen Hütten der Mitteralm.
Beim Wegweiser links aufwärts über Latschenhänge, dann in langer Querung durch die schrofige Südflanke des Hochglegt. Auf dem schmalen, teils etwas exponierten Steig auf den Gratkamm hinaus, den man in der Senke zwischen Hochglegt und Hoher Schrott erreicht. Am Grat nach rechts (östlich) über einige niedrige Felsstufen auf den Gipfel der Hohen Schrott.

Der Abstieg erfolgt mit der Überschreitung des Hochglegt:
Über den Westgrat zurück in die Senke und am Kamm nach einem kurzen Gegenanstieg auf die breite Gipfelkuppe des Hochglegt.
In der latschenbewachsenen Südwestflanke wandert man gemütlich hinunter zur Kotalm.


Detailbeschreibung: http://www.alpintouren.com/de/touren/wandern/tourbeschreibung/tourdaten_28499.html
Streckenlänge: 16 KM
Gipfel: Hohe Schrott, 1839 m – Hochglegt, 1784 m
Fotos: © Manfred Karl

Freitag, 5. Juni 2015

Der Gardasee - einen faszinierenden und unvergesslichen Urlaub erleben

Foto: © pepi4813
Der 52 Kilometer lange Gardasee ist der größte See in Italien und zieht nicht nur dank des milden, mediterranen Klimas das ganze Jahr über zahlreiche Urlauber in die Ferienhäuser. Auch im Herbst noch herrscht hier Sonnenschein, sodass um den Gardasee eine üppige Flora gedeiht, beispielsweise wunderschöne Palmen, Zypressen, Olivenhaine und Zitronenbäume. Im Sommer erfrischt das kühle Wasser die erhitzten Gemüter. Die Ufer des Sees fallen flach ab, sodass auch Kinder den ganzen Tag plantschen und spielen können. Auch zahlreiche Wassersportmöglichkeiten stehen zur Verfügung.


Mediterranes Flair und atemberaubende Landschafen 


Die Region um den paradiesischen Gardasee gehört zu den schönsten und beeindruckendsten Naturregionen Europas. Die Gipfel der zahlreichen Berge bilden eine traumhafte Kulisse für die üppige Vegetation. Die südliche und nördliche Hälfte des Gardasees unterscheiden sich grundsätzlich voneinander. Mal abgesehen von der Tatsache, dass am Seeufer Palmen und Olivenbäume verzaubern, gleicht die Nordhälfte eher einem schmalen Fjord. Das östliche Ufer wird durch den mächtigen Bergrücken des Monte Baldos mit seiner einzigartigen Alpenflora geprägt. Die eindrucksvolle Landschaft macht es sehr einfach, sich von der malerischen Schönheit der vielfältigen Natur rund um den Gardasee verzaubern zu lassen. Der Monte Baldo bietet ein abwechslungsreiches Paradies. Wanderfreunde, Radfahrer und Mountainbiker kommen hier voll auf ihre Kosten. Auch ein Ausflug zum Varone Wasserfall ist lohnenswert. Hier stürzt das Wasser ungefähr 90 Meter tief hinab. Familien mit Kindern können im Gardaland, dem grandiosen Freizeit- und Themenpark, jede Menge Spaß und Action erleben, beispielsweise in einer riesigen Achterbahn oder bei einer abenteuerlichen Wasserfahrt.

Rechtzeitig Unterkunft buchen 


Die Unterkünfte sind sehr schnell ausgebucht, was bei diesem grandiosen Urlaubsziel nicht verwunderlich ist. Sie bieten die optimale Möglichkeit, die wunderschönen Tage gemütlich ausklingen zu lassen, die Ruhe und Abgeschiedenheit zu genießen sowie den Urlaub individuell nach den eigenen Wünschen zu planen. Eine sehr gute Wahl ist das 4 Sterne Resort Lake Garda, in dem viel Wert auf Exklusivität und Wohlfühlfaktor gelegt wird. Die großzügigen Apartments bieten jeglichen Komfort und verfügen über einen Balkon oder eine Terrasse, um ganztägig die einmalige Landschaft genießen zu können. Von hier aus ist ein herrlicher Blick über den See möglich. Das Grill-Restaurant bietet eine ausgezeichnete Alpe-Adria Kulinarik an. Auch die Kinder fühlen sich hier wohl. Im Falky-Land können sie spannende Abenteuer erleben, während die Eltern sich im Panorama-Pool in der weitläufigen Gartenanlage erholen. Das Resort bietet die optimale Lage, um Freizeitparks und beliebte Städte wie Verona zu besuchen. Wenn eine perfekte Übernachtungsmöglichkeit gewählt wird, muss der schöne Urlaubstag nicht mit dem Betreten der Unterkunft enden, sondern geht hier weiter.

Auch Aktivurlauber kommen auf ihre Kosten


Viele Urlauber kommen an den Gardasee, um im Süden oder am Ostufer einen traumhaften Badeurlaub zu verbringen, denn die breiten und flachen Strände laden zum Schwimmen, Sonnenbaden und Entspannen ein. Im Norden hingegen verzaubert die Landschaft mit schroffen Bergfelsen und Wäldern. Diese Region lockt in erster Linie die Wanderfreunde und Radfahrer an. Die Sportbegeisterten kommen voll auf ihre Kosten, denn sie können segeln, windsurfen, klettern und vieles mehr. Wer das pulsierende Nachtleben auskosten möchte, findet im Süden zahlreiche Diskotheken, Bars und Restaurants. Hier wird zum Teil bis zum Morgengrauen gefeiert. Auch die urigen Städtchen und die malerischen Dörfer verzaubern auf eine ganz besondere Weise und verbreiten viel Flair. Hier kann in die italienische Lebensart und Kultur eingetaucht werden. Ein Urlaub am Gardasee bietet Vielfalt und Abwechslung pur und wird eines ganz sicher: unvergesslich.

Donnerstag, 28. Mai 2015

UNESCO-Welterbe: Plitvicer Seen - die oberen Seen



Einfach sehenswert: Eine einmalige Wanderung durch den oberen Abschnitt der terrassenförmigen Plitvicer Seen, zurecht unter UNESCO-Welterbe; die Gehzeit kann durch Schauen, Fotografieren (und Personenaufkommen...) stark variieren! Ein grandioses Tagesprogramm mit gutem Gesamtüberblick über die oberen und unteren Seen bildet die Route "H" - zur Beschreibung der unteren Seen siehe www.alpintouren.at.


Anreise: Von Rijeka bzw. Zagreb auf der Autobahn A1 bis Exit 3, danach noch ca. 80 km südlich über Slunj zu den Plitvicer Seen.

Hinweis: gute Wanderschuhe bzw. Schuhe mit gutem Profil (Rutschgefahr!) und Regenschutz verwenden.


Tolle Kombinationsmöglichkeiten:
Per Elektroboot über den Kozjak-See, von dort durch den Canyon der unteren Seen (Dolinenhöhle Supljara, bekannt vom Film "Der Schatz im Silbersee"!) bis zum Veliki Slap, dem
höchsten Wasserfall Kroatiens (78m)

Detailierte Tourbeschreibung:
http://www.alpintouren.com/de/touren/wandern/tourbeschreibung/tourdaten_28084.html
Fotos: © Wolfgang Dröthandl

Dienstag, 12. Mai 2015

Salzburger Land: Sehr beliebte Wandertour auf den Thalgauer Schober (1.328m) und den Frauenkopf (1.287m) von Wartenfels


Unweit von Salzburg, ist der gut erreichbare Schober mit grandiosem Seenpanorama, zusammen mit dem Frauenkopf im Rundkurs recht beliebt.

Im Ortszentrum Thalgau bei der Kirche rechts Richtung Thalgauegg abbiegen, über Serpentinen bis zu einer Kreuzung fahren. Dort links abbiegen, bis zum Parkplatz der beschilderten Ruine Wartenfels  fahren.

Vom Parkplatz in den Wanderweg Nr. 10 einsteigen. Der gut beschilderte, markierte Weg führt links zur Ruine Wartenfels hinauf. Ein Abstecher zur Ruine zahlt sich auf jeden Fall aus!


Der Wanderweg zum Schober wird nun zunehmend steiler, zu einem Steig.
Die Serpentinen enden an einer seilgesicherten, sehr ausgesetzten Passage. Auf allen Vieren klettert man leicht die Felsblöcke hinauf zum Gipfelkreuz, wo schon ein grandioses Panorama auf uns wartet.

Vom Gipfelkreuz nach Süden, an der Schober Hütte vorbei, zunächst über einen steilen Steig hinunter, bevor es etwas später zum Gipfelkreuz des Frauenkopfes wieder kurz hoch geht.


Gipfel: Thalgauer Schober (1328 m) und Frauenkopf (1287 m)

Strecke: 3 km

Höhenmeter: 400 m (Trittsicherheit und Schwindelfreiheit bei den seilgesicherten Passagen notwendig)

Ausführliche Beschreibung: http://www.alpintouren.com/de/touren/wandern/tourbeschreibung/tourdaten_23994.html 

Fotos: © hofchri



Freitag, 24. April 2015

Tolle Ski Tour: Von St. Margarethen auf das Aineck




Einfache, etwas längere Pistentour für die Vor- oder Nachsaison. Man kann teilweise auch über den Sommerweg aufsteigen und so der Piste ausweichen.
Tourbeschreibung: http://www.alpintouren.com/…/tourbesch…/tourdaten_28462.html
Über eine der Pisten zum Flachstück im mittleren Teil, dann wieder wahlweise links – südlich weit
ausholend und in einem Bogen zum Gipfel oder zügiger rechts auf den Nordostkamm und über ihn, zuletzt
sehr flach zum höchsten Punkt.

Freitag, 10. April 2015

MTB-Tour auf die Zireiner Alm - Bayreuther Hütte (Rofan / Unteres Inntal - Münster - Tirol)

Sehr anstrengende MTB-Tour, aber oberhalb der Waldgrenze in einmaliger landschaftlicher Umgebung!


Von Münster NO-wärts über den Ortsteil Asten nach Grünsbach, beginnt am Fahrverbot der steile Anstieg auf einer Schotterstraße.
Über viele Kehren geht es über eine hohe Waldstufe hinauf bis in einen Talkessel (1350m, schöner Blick nach Westen zum Sagzahn und zum Sonnwendjoch).






Man überquert den Habacher Bach, gleich danach zweigt links die Schotterstraße über die Ludoialm zur Zireiner Alm (1698m) ab.

Detaillierte Beschreibung: siehe http://www.alpintouren.com/de/touren/mountainbike/tourbeschreibung/tourdaten_17646.html