Freitag, 30. Januar 2015

Skitour von St. Johann auf den Gernkogel

Tolle ‪‎Skitour von St. Johann auf den Gernkogel: Imposante Ausblicke auf Hochkönig, Tennengebirge, Großarltal und Dachstein.


‪‎Tourbeschreibung‬http://www.alpintouren.com/…/tourbeschreib…/fotos_28383.html



Die aktuellen Gefahrensituationen sind von den Sportbegeisterten selbst einzuschätzen - über aktuelle Lawinenwarnungen informiert www.lawine.at



Foto: © Manfred Karl

Dienstag, 20. Januar 2015

Nasser Bergsport: Canyoning



Wassersport und Bergsport sind für viele Alpinisten noch immer zwei völlig getrennte Welten: Zu unterschiedlich sind die Anforderungen und Herausforderungen der beiden Elemente um einen gemeinsamen Nenner zu finden. Aber es gibt ihn: die Sportart Canyoning vereint das Beste aus beiden Welten!

Foto: Abseilen beim Canyoning    © Die Canyonauten


Action- und einmalige Naturerlebnisse

Das Element Wasser bringt Bewegung und Schnelligkeit an den Fels (wie ja auch beim Wintersport!) und macht Canyoning somit zu einer Art Action-Klettern. Sprünge, Rutschen und Schwimm- oder sogar Tauchpassagen im Wildwasser sorgen dabei für reichlich Adrenalin. Traditionell wird das Bachbett beim Canyoning von oben nach unten begangen und nur falls notwendig verlassen. Eine Begehung von unten nach oben wird im deutschsprachigen Raum oft als Schluchteln bezeichnet und ist nur in sehr einfachen Bächen überhaupt möglich. Eine genaue Definition der Sportart hält
Wikipedia bereit.
Neben dem Actionfaktor begeistert Canyoning noch mit einer ganz anderen Eigenheit: der Bach führt uns an magische Orte, die vor dem Canyonauten oft nur wenige andere Menschen überhaupt zu Gesicht bekommen haben.

Adrenalinkitzel vor dem Sprung und zugleich einmalige Momente in zauberhafter Umgebung
© Die Canyonauten


Sicherheit geht vor
Beim Canyoning verabschiedet man sich großteils von der Welt: Schluchten bieten häufig keinen Platz für Wanderwege und das umgebende Gestein verschluckt alle Mobilfunknetze. Wir können uns daher nur wenige hundert Meter von der Zivilisation entfernen und dennoch so unerreichbar sein, wie auf dem Mond. Sicherheit hat hier den absoluten Vorrang und alleine in die Schlucht sollte sich nur trauen, wer sich wirklich bestens auskennt.
Viele kommerzielle Canyoninganbieter bieten Schulungen an, die einen auf die speziell geforderten Techniken beim Zusammentreffen von Wasser und Seil vorbereiten. Wer das Ganze nur einmal ausprobieren will kann sich natürlich auch einer geführten Tour anschließen.
Wildwasser fordert einen gekonnten Umgang mit dem Seil, sowie spezielle Techniken, die durchaus vom alpinen Standard abweichen können… © Die Canyonauten


Eine Einstiegstour

Obwohl ausdrücklich davor gewarnt wird, Canyoning ohne entsprechende Fachkenntnis zu betreiben wird in diesem Absatz auf eine mögliche Einsteigertour hingewiesen, die unter Beachtung des Wasserstands für alle geübten Alpinsportler gefahrlos möglich ist: Der Ostertaltobel im Allgäu
Ganz wichtig im Vorfeld jeder Canyoningtour ist die Kontrolle des Wasserstands. Für den Ostertaltobel ist das bequem von zu Hause aus über das Internet möglich. Wasserstand online checken. Wer Probleme mit der Deutung des Pegels hat, sollte einen Einheimischen Canyoningführer um Rat bitten.
Ebenfalls wichtig: die richtige Ausrüstung

Schlucht bei unterschiedlichen Wasserständen, hier: Val Grande, Insel Flores, Portugal  © Die Canyonauten

Canyoning Hotspots
Canyoning ist überall möglich, wo es Schluchten gibt. Egal ob in Schottland, in den australischen Blue Mountains oder in den Alpen. Wo Wasser sich seinen Weg durch das Gebirge bahnen muss, da legt es faszinierende Schluchten frei!
Seinen Ursprung allerdings fand der Sport in den Pyrenäen. In Frankreich und Spanien ist Canyoning als Individualsport heute  in etwa so alltäglich wie bei uns Klettern. Dies führte sogar so weit, dass künstliche Canyoninganlagen gebaut wurden und ein überdachter Canyoningpark ähnlich einer Kletterhalle ist in Frankreich ebenfalls bereits in Planung!  Klar dass die Pyrenäen und die französischen Alpen (insbesondere die Alpes-Maritimes) somit ein Hotspot der Szene sind. Von seiner allerbesten Seite zeigt sich der Sport aber im südschweizerischen Tessin. Hunderte beeindruckender Schluchten haben sich dort in hartes Granitgestein gefressen  und locken Süchtige aus ganz Europa in wirklich einmalige Rutschen und Sprünge hinein!

Sprung im italienischen Val Bodengo  © Die Canyonauten


Samstag, 10. Januar 2015

Tourentipp: Rodelpartie in der Faistenau auf die Schafbachalm

Die lustige Rodelpartie in der Faistenau auf die Schafbachalm im schönen Salzburger Land startet im Ortsteil Tiefbrunnau.


Zwar ist der Anfang eher steil und meist eisig, trotzdem eignet sich die 3 km lange Tour auch für Kinder.

Tourenbeschreibung unter:http://www.alpintouren.com/de/touren/rodeln/tourbeschreibung/tourdaten_22804.html

Vielen Dank Hp Pucher für das Video.

Dienstag, 9. Dezember 2014

Berg- und Kulturreise in die Türkei mit Ararat (5137m) und nach Georgien mit Kazbek (5047m)

Die Türkei und der Ararat (5137m)

Wer in die Türkei reist, macht dies hauptsächlich, um einen Badeurlaub am östlichen Mittelmeer in den bekannten Orten zu verbringen. Einige verschlägt es auch nach Istanbul, um die pulsierende Stadt am Goldenen Horn zu besuchen.

Eine Handvoll Berg- und Kulturbegeisterter verschlägt es ganz in den Osten des Landes, ins Kurdenland, ins Dreiländereck Türkei, Iran und Armenien. Die Anreise in das ausgesprochen interessante Gebiet erfolgt via Istanbul nach Van am gleichnamigen See.


Von Mitteleuropa aus bedienen ein paar Linien diese Strecke, wobei wahrscheinlich die Turkish Airlines am günstigsten im Preis und mit der Verbindung sind, vor allem da es dann nach Van wohl mit einer Partner-Airline weitergeht. Istanbul bedienen von Wien aus auch Austrian Airlines und von Deutschland Lufthansa. Zu beachten ist, dass in Istanbul eventuell vom europäischen Flughafen zu jenem im asiatischen Teil gewechselt werden muss. 

Ein Grund mehr, zum Auftakt ein paar Tage in Istanbul zu verbringen.
Nicht nur der alles überragende Ararat sollte auf dem Programm stehen, es empfiehlt sich auch die Umgebung samt Kultur und historischem Hintergrund zu besuchen. 

Da gibt es einmal die Insel Ahtamar im Vansee oder den Ishak Pasha Palace nahe Dogubayazit, weiter nördlich die Ruinen von Ani an der Grenze zu Armenien. Ebenso lohnenswert ist auch ein gemütlicher Bummel durch die größte Stadt am Ararat, nämlich Dogubayazit. Dort hat man von vielen Punkten aus ein tolles Panorama auf den schneebedeckten Ararat. Spätestens beim ersten Anblick des behäbigen Bergklotzes macht sich in einem der Wunsch breit, den Gipfel zu erreichen, sofern man nicht ohnehin mit der Absicht gekommen ist, den Berg zu besteigen.

Auch wenn der Große Ararat im Fokus steht, so kann man schon am Vansee schöne Touren machen. Hier bietet sich etwa der doch anstrengende Mount Süphan (4058m) an, der mit einem Vansee-Panorama punktet. Wer in unmittelbarer Nachbarschaft des Ararat eine Tour sucht, wird im Kleinen Ararat (3926m; türkisch Küçük Ağrı Dağı) fündig.

Die Besteigung des Großen Ararat (türkisch Büyük Ağrı Dağı) erfordert je nach Akklimatisation vier bis fünf Tage, wobei 3000 Höhenmeter zu bewältigen sind. Am ersten Tag wird man von Dogubayazit im halbwegs geländegängigen Kleinbus zum Ausganspunkt gebracht. Von Cevirme (2150m) wandert man dabei gemütlich ins Base Camp (3360m), das schwere Gepäck wird von Pferden getragen. Hier steht die erste Zeltnacht bevor. Wer noch nicht 100% akklimatisiert ist, steigt am nächsten Morgen mit leichtem Marschgepäck ins Camp 2 auf 4150m auf, wo man sich schon sehr nahe am ersehnten Gipfelziel wähnt. 

Nach einem kurzen Aufenthalt steigt man wieder ins Base Camp ab, wo man noch eine Nacht verbringt, ehe man am nächsten Tag mit frischen Kräften erneut zum Camp 2 aufsteigt. Die folgende Nacht ist kurz. Zwischen 1:00 und 2:00 Uhr wird normalerweise aufgebrochen, wobei man im Schutt und Blockwerk lange mit Stirnlampe geht. Wenn man den ersten Schnee des Gletschers erreicht, hat man praktisch den steilsten Abschnitt hinter sich und man wandert in etwa 30 - 45 Minuten über das Gletscherdach zum höchsten Punkt mit Stange und Gebetsfähnchen. 

Bei guten Schneeverhältnissen kann man sogar auf die Steigeisen verzichten, im Rucksack sollte man sie in jedem Fall haben. Der Aufstieg auf den höchsten Berg der Türkei erfordert – je nach Kondition und Akklimatisation – 4 bis 6/7 Stunden. Unterschätzen darf man dabei nie die Höhe – immerhin 5137m – und die klimatischen Bedingungen. Hat man unten im anatolischen Hochland um die 30°C oder mehr, kann es am Ararat bitter kalt werden, besonders wenn man im Nebel steht und der Wind stark bläst. 

Solche Bedingungen drücken dann auch auf die Psyche. Im Normalfall steigt man nach einer verdienten Gipfelpause ins Camp 2 ab, rastet dort, erholt sich, um dann weiter ins Base Camp zu gelangen. Zufrieden nächtigt man dort noch einmal im Zelt, ehe es am nächsten Morgen hinunter zum Ausgangspunkt geht.
Der Ararat ist auch als Skitour zu machen (beste Zeit April – Mai).

Zurück in Dogubayazit muss man sich entscheiden, wie die Reise weitergehen soll. Dabei stehen verschiedene Möglichkeiten zur Auswahl: Heimflug, Weiterreise nach Iran mit Besteigung des Demawand (5671m), Weiterreise nach Georgien mit Besteigung des Kazbek (5047m) und von Tbilisi heim oder man hängt auch noch den Elbrus (5643m) in Russland an und fliegt von Moskau zurück nach Österreich.

Georgien und der Kazbek (5047m)

Wie auch immer man nach Tbilisi reist, die Hauptstadt Georgiens ist wohl der Ausgangspunkt jeder Unternehmung in dem kleinen Kaukasusland. Entweder man kommt direkt aus Österreich oder Deutschland (Flüge mit Turkish Airlines via Istanbul, Lufthansa von Deutschland aus), oder man hat eine Kombination mit dem Ararat vor. Im zweiten Fall reist man wahrscheinlich in einem Kleinbus von Ostanatolien nach Norden, kann auf der Strecke die Ruinenstadt von Ani mitnehmen und erreicht dann von Südwesten her Tbilisi, Georgiens quirlige Hauptstadt, die nicht nur viel Kultur, sondern auch pure Unterhaltung, tolle Lokale und einfach ein nettes Ambiente liefert. 

Die Stadt zu entdecken macht wirklich Spaß, für Unterhaltung am Abend ist auch gesorgt. Man sollte allerdings bedenken, dass es im Hochsommer sehr heiß werden kann. In unmittelbarer Umgebung von Tbilisi gibt es noch mehr kulturelle Höhepunkte wie etwa Mzcheta, die alte Hauptstadt des Landes. Sie hat 7.423 Einwohner (Stand 1. Januar 2005) und liegt nur wenige Kilometer nördlich von Tiflis am Zusammenfluss der Flüsse Kura und Aragwi im Großen Kaukasus. Sie war die mittelalterliche Hauptstadt Georgiens und ist ein religiöses Zentrum des Landes. Die Kulturdenkmäler von Mzcheta gehören zum UNESCO-Welterbe.

Die archäologischen Forschungen belegen, dass die Stadt seit über 3.000 Jahren existiert. Mzcheta ist eine Schatztruhe für Archäologen. Die in ihrer Nähe ans Tageslicht gelangten Funde stammen aus einer Zeit, als das Mittlere Ägyptische Reich und Babylon im Zenit ihres Ruhmes standen. Fast 1.000 Jahre, bis zum 6. Jahrhundert, war Mzcheta Hauptstadt des iberischen Reichs, neben den Königreichen Kolchis an der Schwarzmeerküste und Kartlien, ein Vorgängerstaat des heutigen Georgien.
Die Reise in den georgischen Kaukasus ist ebenfalls faszinierend und führt auf der alten Heeresstraße (E117), die Georgien mit Russland verbindet, nach Nordwesten. Via Gudauri, einem von österreichischen und schwedischen Investoren errichtetes Skiresort auf 2196m, geht es auf den Kreuzpass (2379m) mit herrlicher Aussicht in die umliegende Bergwelt. 

Nach Norden geht es dann hinab in das 1700m hoch gelegene Stepantsminda (Stepanzminda) am Fuße des Kazbek. Erste Erkundungstouren können in das kleine Bergmuseum des Ortes oder als Wanderung zur Gergeti Sameba Kirche (2150m) führen. Sowohl vom Ort selber als auch vom kleinen Kirchlein hat man einen gewaltigen Blick auf den Kazbek, Gipfelziel der nächsten Tage.
Die Anforderungen am Kazbek liegen deutlich über jenen am Ararat, aber sind auch höher als die am Elbrus in Russland. So steiles Eis wie in der Gipfelflanke am Kazbek gibt es bei den anderen kombinierbaren Bergen nicht. Von der Gergeti Sameba Kirche rechnet man mit 3000 Höhenmetern zum Gipfel, startet man in Stepantsminda kommen nochmals 400 Höhenmeter dazu. Also wird jeder Bergsteiger danach trachten, sich mit einem geländegängigen Fahrzeug auf der holprigen Straße hinauf zur Gergeti Sameba Kirche bringen zu lassen. Auch von hier ist es noch weit bis zum Gipfel. 

Der erste Abschnitt ist der Anstieg zur Bethlemi Hütte (auch Betlemi Hütte). 
Vom Gergeti Kirchlein bis zum Arsha Pass (2940m) ist die Tour eine wunderschöne Wanderung, die für jeden machbar ist. Auch die Querung mit leichtem Höhenverlust zu einem Zeltplatz ist kein Problem. Doch dann wird das Gelände deutlich alpiner. Im Moränenschutt des Gergeti Gletschers geht es zum ortographisch rechten Rand der Eiszunge. Je nach Verhältnissen benötigt man am Gletscher Steigeisen, obwohl die Neigung moderat ist (bei Blankeis unbedingt notwendig). Glaubt man die Gletscherzunge überquert zu haben, weil man sich im Sand und Schutt befindet, irrt man sich gewaltig. Auch unter den Ablagerungen sind Spalten zu finden. Erst wenn man im Schutt und Blockwerk unterhalb der Bethlemi Hütte steht, kann man fürs Erste entspannen.

In 45 Minuten geht es dann steil und mühsam zur Hütte hinauf.
Die Bethlemi Hütte – Komfortverzicht wird angekündigt, was jedoch reichlich untertrieben ist. Auf zwei Plätzen müssen sich vier Personen zusammenquetschen, an den Wänden befindet sich Schimmel. So lernt man wenigstens unsere Alpenhütten schätzen, die die reinsten Luxusherbergen gegen die Bethlemi Hütte sind. Immerhin ist es in dieser warm – wohl auch, weil sich so viele Menschen auf wenig Platz zusammendrängen. Die sanitären Einrichtungen (darf man diese überhaupt so nennen?) sind einfach unter jeder Kritik. Trotzdem nimmt man alles in Kauf, um den Kazbek zu besteigen.

Gergeti Sameba Kirche (© Andreas Koller)

Zwischen 1:00 und 1:30 Uhr geht es am nächsten Morgen los, indem man mit Stirnlampe im Moränenschutt und Blockwerk zum Mittelteil des Gergeti Gletschers quert. Irgendwie ist man froh, wenn man das Eis erreicht, aber es ist noch dunkel. So muss man sich nur im Schein der Stirnlampen den Weg über den mit Schutt und Felsen bedeckten Gletscher suchen (Achtung: eher am ortographisch linken Rand aufsteigen – nicht in die Mitte des Eisstromes queren). Noch im Aufstieg zu einem Schneesattel (= Grenze zu Russland) geht die Sonne auf. Spätestens ab diesem Zeitpunkt weiß man, warum all die Mühen, die schlaflosen Nächte auf sich genommen hat. Am Sattel selbst empfiehlt es sich, eine ausgiebige Rast zu machen und sie Gletscherwelt des Kaukasus zu bewundern. Gestärkt traversiert man zu den steilen Nordwestflanken des Kazbek

Man hat den Berg praktisch von Osten kommend umrundet, um die einzige Schwachstelle auszunutzen. Spätestens ab hier muss man Steigeisen anlegen, denn es wird wirklich steil. Plötzlich steigt man dann auf einer eisbedeckten Schulter (4900m) aus und hat ein tolles Panorama. Die letzten 150 Höhenmeter könnten nun noch Kopfschmerzen bereiten. Ist Blankeis in der Gipfelflanke, so muss unweigerlich mit Eisschrauben gearbeitet werden. Bei guten Schneeverhältnissen steigt man die an die 45° steile Flanke zwar schnaufend, jedoch recht zügig zum Gipfel hinauf. Ein gewaltiges Panorama wartet dort auf den Bergsteiger. An klaren Tagen reicht der Blick vom Elbrus bis zum Ararat oder gar Demawand. Jetzt hat sich der 6 – 8-stündige Anstieg von der Bethlemi Hütte wirklich ausgezahlt.

Nachdem man die Aussicht genossen und sich ordentlich gestärkt hat, folgt die Konzentrationsübung des Abstiegs in der Steilflanke (Achtung: man ist nach dem langen Aufstieg schon ein wenig müde). Ein langer Gletschermarsch wartet dann noch von der Schulter bis zur Bethlemi Hütte. Obwohl man weiß, dass man noch einmal zusammengepfercht in der Hütte übernachten muss, ist man erstaunlicherweise doch froh, die Unterkunft für die Nacht zu erreichen. Am nächsten Morgen geht es dann gemütlicher zu, wenn der Abstieg zur Gergeti Sameba Kirche ansteht. Trotz der Mühen und Entbehrungen ist der Kazbek ein gewaltiges Erlebnis und bergsteigerisch eindeutig über Elbrus, Demawand und Ararat zu stellen.

Der Kazbek wird auch mit Skiern bestiegen (beste Zeit Mai – Juni).
Wer nach der Kazeb-Besteigung die bergsteigerischen Ambitionen erfüllt hat, wird nach Tbilisi zurückkehren, dort vielleicht noch ein paar Tage entspannen und dann nach Österreich zurückkehren. Allerdings ist es auch nicht mehr weit zum Elbrus, die georgisch-russische Grenze ist nah und dieser Gipfel auch verlockend.
Eine weitere Überlegung wert ist auch, noch andere Gipfel im georgischen Kaukasus zu erklimmen.
© Andreas Koller

Donnerstag, 13. November 2014

Anleitung: Wie kannst du bei deiner Tour Videos einbetten?

Seit gut einem Jahr haben User bei unserem Tourenportal die Möglichkeit, Videos direkt bei ihren Touren einzubinden. Dies wurde gut angenommen. Leider gibt es manchmal Probleme bei der Verlinkung.
Wir möchten kurz zeigen, welche Einstellungen bei der Tourenerfassung wichtig sind:

  • Feld Videotitel – Quellenangabe: Vergib hier deinem Video einen kurzen aber aussagekräftigen Titel.
    Beispiel: Skitour Monte Re (Sella Nevea)
  • Feld Link zum Video: Setze den Link zur Plattform, auf der dein Video steht.
    Zum Beispiel Youtube, Vimeo, dein Blog, deine Homepage, etc.

    Vorsicht: Der Link muss richtig gesetzt werden:

    Beispiel: Video-Link auf Youtube  https://www.youtube.com/watch?v=d3CgpMPaTa0
    Beispiel: Video-Link für Alpintouren https://www.youtube.com/embed/d3CgpMPaTa0

    Entweder den richtigen Youtube-Link verwenden oder manuell anpassen

© Stefan Wernig
Das Video ist in der Tour http://www.alpintouren.com/de/touren/ski/tourbeschreibung/tourdaten_28313.html eingebunden.
Bitte auf aktuelle Lawinenwarnhinweise achten! 


© Datzi
Das Video ist in der Tour http://www.alpintouren.com/de/touren/wandern/tourbeschreibung/tourdaten_28044.html eingebunden.



Donnerstag, 9. Oktober 2014

Wandern in den Berchtesgadner Alpen: Von Hinterbrand auf Pfaffenkegel (1837 m) und Jenner (1874 m)

Die Anreise erfolgt aus Richtung Obersalzberg über Scharitzkehl bis zu einem Parkplatz in Hinterbrand.
Von dort zur Abzweigung Richtung Mittelstation der Jenner Seilbahn. Den Steig mit Holzstufen entlang, dieser führt über die Krautkaseralm zur Bergstation Krautkaser hinauf. Danach der Skitrasse östlich um den Kleinen Jenner herum folgen zur Mitterkaseralm. Anschließend den Graben zwischen dem Hohen Brett und dem Verbindungsgrat Pfaffenkegel – Jenner entlang wandern.
Weiter gehts oberhalb vom Bachbett aufwärts, Bachgraben überqueren und weiter über freie Wiesenhänge aufsteigen auf das Hohe Brett. Nach rechts auf dem Kamm etwas auf und ab, folgen bis man erstmals etwas tiefer stehend das Gipfelkreuz vom Pfaffenkegel sieht.

Foto: © Manfred Karl
Insgesamt handelt es sich um einfache Wanderung, die auch bei etwas unsicherem Wetter oder am Nachmittag durchgeführt werden kann, teilweise auf nicht markierten, aber stets deutlichen Steigen. Leichte Klettersteigeinlage am
Pfaffenkegel.
Tourenbeschreibung: http://www.alpintouren.com/de/touren/wandern/tourbeschreibung/tourdaten_28337.html 


Mittwoch, 20. August 2014

Unterwegs im Hochschwabgebiet

Das Hochschwabmassiv bietet auch dem wiederkehrenden Wanderer viel Abwechslung und Neues. Ob Klettertour, Wanderung oder kurzer Abstecher von der Hütte, Top-User Wolfgang war unterwegs und hat diese interessanten Touren zum Nachmachen eingegeben.

Für Kletterer: Domeniggweg durch die Hochschwabsüdwand 
Diese Kletterroute durch die beeindruckende Hochschwab-Südwand führt zwar durch leichten Fels, erfordert aber Erfahrung in der alpinen Absicherung (wenige Bohrhaken).

© Wolfgang Lauschensky. Domeniggweg 

Schwierigkeit: UIAA III-
Zustieg: 3 Stunden
Kletterzeit: 1,5 Stunden
Klettermeter: 250
Kleiner Schwab 2.248m, Hochschwab 2.27 m








Für Wanderer: Ringkamp 2.153 m über Jägermayersteig
Wanderung auf einen stillen Gipfel. Am Ziel zeigt sich der Hochschwab von seiner abwechslungsreichen Seite mit herrlichen Tief- und Ausblicken.

Gehzeit: 5 Stunden
© Wolfgang Lauschensky. Steinbockkolonie
Höhenmeter: 1.300 m

Charakter: Einfache aber lange Wanderung auf einen Nebengipfel des Hochschwabmassivs. Weglos, aber markiert ist der unschwere Gipfelanstieg.








Für Genießer: Eismauer 2.194 m vom Schiestlhaus

© Wolfgang Lauschensky. Schiestlhaus
Wer im Schiestlhaus übernachtet, sollte sich diese kurze Tour nicht entgehen lassen. Besonders empfehlenswert ist die Wanderung um Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang zu bestaunen. 

Gehzeit: 15 Minuten
Höhenmeter: 50
Charakter: einfach





Vielen Dank an den Autor der Touren.